Bestickte Caps sind ein wertiger Werbeträger. Sie werden sowohl von Sportclubs, Fanclubs von Prominenten Künstlern aber auch immer häufiger auch als Werbemittel von Firmen eingesetzt. Denn Caps sprechen Personen allen Alters und Geschlechts an.

Doch wie entsteht so ein besticktes Cap überhaupt?

Ein Bild, Design oder Schriftzug muss ja erst mal bestehen, bevor man lossticken kann.
Oftmals ist es hier aber schon in der Entstehungsgeschichte einer Stickdatei wichtig, einzusehen, dass zu feine Linien und Schattierungen in einem Bild
auf einer Stickdatei nicht mehr ganz gleich wiedergegeben werden können.
Die nächst feinere Art einen textilen “Abdruck” zu machen, der dann doch ein gutes Stück “feiner” ist als eine Stickerei, wäre eine gewobene Fläche.

Dies wird häufig bei Patches so umgesetzt. Aber das ist ein anderes Thema und wird vielleicht mal in einem anderen Beitrag thematisiert.

Wenn man ein Bild also einmal soweit vereinfacht und zusammengestellt hat, dass man es sticken möchte, dann muss das Bild in einem Stickereiprogramm bearbeitet werden. Jeder künftige Stich, in seiner Richtung, Farbe und mit Informationen wie Unterlegung mit Stabilisierungsstickereien oder gar Einarbeitung von Materialien wie Gummi für eine schöne Plusterung der Schrift (wie im Video oben rechts zu sehen) muss auf son einem Programm vorgegeben werden.

Je mehr Farben und umso mehr Details eine Stickerei haben wird, ist man da gut und gerne 1-2h dran, bis das dann am Bildschirm erst mal als Stickerei simuliert werden kann. Einen Eindruck davon erhältst Du, wenn Du das Video unten links anguckst.

Design Service

Natürlich bieten wir auch die Möglichkeit an, dass wir das Design für Dich erstellen.
Unsere Grafiker besprechen mit Dir die Anforderungen und erstellen einen oder
mehrere Entwürfe. Wenn unsere Grafiker von vornherein wissen, dass es ein
Stickereidesign werden soll, dann wird die Grafik natürlich auch schon so erstellt.

Jetzt wird also gestickt

Ein Cap wird mit einem speziellen Cap Stickrahmen in die Maschine eingespannt.
Die richtigen Fäden auf Spulen oben auf der Maschine platziert und die Fäden in die Maschine eingeführt und mit den Sticknadelköpfen verbunden.

Dann sendet man die Datei vom Computer an die Maschine und die Stickerei beginnt.
Eine Stickerei ist oft mehrschichtig aufgebaut, sodass das Bild eine gewisse Stabilität hat.
Man kann auch aus dekorativen Gründen mehrfach über eine Stelle drübersticken um sie besonders blickdicht werden zu lassen oder eine Erhöhung gegenüber anderen Stickerei-Stellen zu bewirken.

So richtig aufgeplusterte Stickereien, wie wir sie von den amerikanischen Vintage-Caps von Baseballmannschaften kennen, entstehen aber dadurch, dass man eine mehrere Millimeter dicke Kautschuk Matte in die Stickerei einarbeitet (zu sehen im Video oben rechts) Das kann man natürlich auch nur für einzelne Parts einer Stickerei machen. Dabei ist einem in der Ausarbeitung der Stickerei eigentlich jede Freiheit gelassen.

Tipps & Tricks für bestickte Caps

  1. Eine Stickerei wirkt auf einem einfarbigen, schlichten Untergrund meistens am besten.
  2. Wie jedes Bild so wirkt auch eine Stickerei indem man Ihr genügend Freiraum (Weissraum) rund um s Bild lässt.
  3. Zu viele Farben in einer Stickerei machen das Bild nervös
  4. Wähle ein sogenanntes Five-Panel-Cap, das sind Caps die vorne keine Mittelnaht haben. Ansonsten würde ich die Stickerei
    links oder rechts von der Naht platzieren. Das Sticken über die Naht ist nicht zu empfehlen.

Hier die direkten Links zu ein paar unserer bestickbaren Caps auf dem Shop